Nachrichten aus gewissen europäischen Regionen lesen sich wie eine Art schwarze Chronik der hohen bürgerlichen Kultur, die offenbar auch ihre niedrigen Seiten hat.

Das Projekt Jugoslawien wird von den Profiteuren seiner Nachfolgestaaten gerne als widernatürliches Zusammenzwingen unvereinbarer nationaler Interessen diffamiert, als ein zum Scheitern verurteiltes Kunstprodukt, das uralte Ethnien nicht nur in eine Art sozialistischen Völkerkerker sperrte, sondern durch die Metaidentität des Jugoslawismus auszulöschen trachtete. Und nicht wenige Südosteuropaexperten, die diese Anti-Expertise teilen.

Ein Lesememory von 1993 (Ravensberger) enthielt: Leiter, Kirche, Schaukel. Ausschließlich Dinge oder Tiere. Und dann noch ein Porträt eines hakennasigen Indianerkopfes in vollem Federornat. Das Bild galt dem Verlag offenbar als so starker Anreiz zum Kauf, dass es gleich auf zwei Seiten der Verpackung gedruckt wurde.

Dass die Postmoderne in der Bundesrepublik sich von einer akademische Sekte zum gesellschaftlichen Mainstream verwandeln konnte, ist nicht zuletzt dem Sohn einer rabbinischen Gelehrtenfamilie zu verdanken, der im Schweizer Exil Geschmack am gefährlichen Denken fand.

»Wir sind ein freiwilliger und privater Zusammenschluss von Menschen jeden Alters, aller Geschlechter, unterschiedlicher Herkunft und mit allerlei sonstigen individuellen Vorzügen und Fehlern. Wir verstehen uns als aktive, überparteiliche und unabhängige Bürgerrechtsbewegung. Die unantastbare Menschenwürde zu achten und zu schützen, ist unsere Verpflichtung.

It Ain‘t Me, Babe

Klaus Bittermann, die Edition Tiamat gibt es seit 1979. Wie kam es zur Verlagsgründung?

Es ist der 14. April - 4 Uhr Ortszeit: Die alliierte Militäroperation visiert Syrien mit schiffs-, U-Boot- und flugzeug-gestützten Marschflugkörpern an. Das Ziel: ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Barseh – rund 15 Kilometer nördlich der Hauptstadt Damaskus, als auch zwei Militäranlagen westlich von Homs.

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