Die Mycelium Network Society (MNS) ist eine Initiative von Stadtwerkstatt (Linz, A) und cycleX (Andes, New York). Die MNS thematisiert Pilze, Sporen und Myzele als alternative Informationsnetzwerke.

»Die Stadtwerkstatt als öffentlicher Raum« wurde in seiner Praxisphase im letzten Winter als ein über mehrere Monate angelegtes zirkulierendes Recherche- und Kunstprojekt in den Öffentlichkeitsbereichen des Hauses der STWST umgesetzt. Das Projekt wurde 2016 anlässlich einer Projektaus-schreibung der Stadt Linz zum Thema »Öffentlichkeit und Verdrängung« konzipiert.

Nun erstrahlt sie plötzlich, wie ein Wunder, über Nacht, in strahlendem Weiß: die Hinsenkamppassage an der Haltestelle Rudolfstraße. Bis vor Kurzem vielleicht DER urbane Unort von Linz, scheinen nun -endlich!- zumindest teilweise die Wünsche der AnwohnerInnen, PassantInnen und NutzerInnen, die täglich unausweichlich mit der Passage konfrontiert sind, in Erfüllung gegangen zu sein.

Vor nunmehr einem halben Jahrhundert erschien die deutsche Übersetzung von Desmond Morris' ein Jahr zuvor veröffentlichtem „The Naked Ape“. In diesem richtete der Autor einen streng zoologischen Blick auf den Menschen als Tier, das nicht nur das größte Gehirn unter allen Primaten habe, welches zum Namen Homo sapiens animierte, sondern sich vor allem durch die mangelnde Behaarung auszeichne.

Die Signale findet heuer zum ersten Mal statt. Was und wer steht hinter dieser Inititative?

»This is another song by myself« – selbstbewusst kündigt Mulatu Astatke mit diesen Worten fast alle seine Stücke an. Und jedes Mal applaudiert das Publikum in vollster Vorfreude auf das, was viele bereits nach wenigen Tönen erkennen und bejubeln. Alle im Berliner Berghain scheinen sich der äußergewöhnlichen Bedeutung von Astakte bewusst zu sein, er selbst eingeschlossen.

Eines Tages wird ein Mann persischer Herkunft in einer deutschsprachigen Provinzstadt zufällig in eine Straßendemonstration von iranischen Aktivisten hineingezogen, die gegen die aktuelle theokratische Regierung in Teheran protestieren.

In einem wenig bekannten Opus aus der Feder Wolfgang Amadé Mozarts fährt »Wurstl« seinen Herrn Leander im Schubkarren auf die Bühne, und am Ziel angekommen – dem Wohnort der Geliebten des Herrn, wo natürlich auch die Geliebte des Wurstls lebt –, leert er den Schubkarren aus. Um die genaue Adresse zu erkunden, »schmeckt« er sodann an den beiden in Frage kommenden Häusern, während sein Herr sich in sehnsüchtigen Deklamationen ergeht:

- »Alexa, spiele ‚Die, Motherfucker, Die‘ von Dope.«
- »Deine Stimme klingt heute etwas belegt, außerdem hast du in der letzten Stunde bereits zehnmal gehustet. Soll ich dir eine Packung Halspastillen für nur 8,99 Euro bestellen?«
- »Fresse, du sprechender Programmierfehler, du sollst einfach nur Musik spielen!«

Literatur braucht nicht nur Autoren und Leser, also solche, die Bücher schreiben, und jene, die sie dann auch lesen, sondern auch Verleger, also diejenigen, die Bücher verkaufen und Autoren und Leser zusammenbringen. Legendäre Verlage und Verleger gibt es einige, Wieland Herzfelde mit Malik oder Peter Gente mit Merve zum Beispiel.

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