Was bisher geschah:

Die Punkaustria ist keine Tochterfirma der Uni Credit, sondern die Zentralpunk der Stadtwerkstatt Linz. Sie forscht an künstlichen Wertesystemen und sieht sich im Kontext der Prozesskunst. Voraussetzung für das Thema Geld: Man bezeichnet unser herkömmliches Geld auch als Fiat-Geld, ein Geld, das eigentlich »aus dem Nichts« geschaffen wird. (Wikipedia -> Fiatgeld)

Quasikunst ist systemisch-performative Recherche seit längeren Jahren, sie ruft je nach Projekt Koordinaten aus, erhöht und performt Widersprüche. Quasikunst widmete sich 2015 mit »I like Trees and Human Rights« den Bäumen: Menschen wurden zu Bäumen verkehrt, Kollektive aus Bäumen sowie lebenden und toten Menschen gebildet.

1979 gegründet, wird die Stadtwerkstatt im Jahr 2019 - 40 Jahre. Mit dem Jahresclaim STAY UNFINISHED geht es 2019 um Blicke auf die Kunst von früher und auf die Projekte von heute. Es geht um Geschichte und das Jetzt, es geht um Prozess und Transformation. Es geht um ein nicht-fertig-Sein, nicht fertig-Werden, um ein real existierendes Utopia der offenen Gesellschaft und der expandierenden Kontexte.

Es ist ein bekanntes Foto. Mit ausgebreiteten, locker auf dem mit fünf Mikrofonen bestückten Rednerpult ruhenden Armen, steht der damals 69-jährige Herbert Marcuse im Jahr 1967 im Audimax der Freien Universität Berlin. Um ihn herum sitzen und hocken Studenten; einer hat den Kopf an das Pult gelehnt als würde er an einer Mauer die Sonne genießen.

Was ist "The Boiler"?

Im Jahr 2019 jährt sich zum 75. Mal der »Sturm auf Goldegg«. Am 2. Juli 1944 überfielen ein SS-Bataillon und 70 Gestapo-Männer die Pongauer Gemeinde Goldegg-Weng. Sie machten Jagd auf sieben Wehrmachts-deserteure und deren Unterstützerinnen.

Gäbe es das Feuilleton nicht, man bräuchte kaum eine Rezension über einen Roman von Houellebecq verfassen (abgesehen davon, dass man es dann kaum könnte); zu sehr stehen diese für sich selbst, erklären sich selbst – könnte man zumindest glauben, bis man sieht, was sich in den Besprechungen vollzieht.

»Mehr Tempo! Mehr Glück! Mehr Macht!« Auf der Bühne des Berliner Theaters HAU Hebbel am Ufer steht der Schauspieler Robert Stadlober, er schreit die Worte geradezu heraus, rhythmisiert sie, während die Hamburger Band Die Sterne den instrumentalen Beat dazu gibt. Die knapp zweistündige Revue mit dem Titel »Die Technik des Glücks« ist eine Annäherung an das aufregende Leben des 1888 geborenen und 1963 gestorbenen Franz Jung.

»Technische Vorrichtungen sind in Neapel grundsätzlich kaputt: nur ausnahmsweise und dank einem befremdlichen Zufall kommt auch Intaktes vor.« Diese Beobachtung steht am Anfang von Alfred Sohn-Rethels Erzählung »Das Ideal des Kaputten«, erstmals veröffentlicht 1926 in der Frankfurter Zeitung. Mit der Zeit gewinne man den Eindruck, so Sohn-Rethel weiter, in Neapel werde alles bereits in kaputtem Zustand hergestellt.

Mit 37 Texten auf knapp 500 Seiten ist im vergangenen Oktober unter dem Titel »Freiheit ist keine Metapher – Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik« der fünfte Band der sogenannten Kreisch-Reihe im lesbisch-schwulen Querverlag erschienen. Gemein mit den anderen Publikationen der Reihe (u.a.

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