Das intellektuelle Leben in der Bundesrepublik der späten sechziger und frühen siebziger Jahre muss, glaubt man der Mehrzahl der Chronisten, die in jüngerer Zeit Bücher über jene Zeit vorgelegt haben, von erfahrungshungrigem Hedonismus und launiger Leselust geprägt gewesen sein.

Eva Illouz beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Liebe und der Verdinglichung von Intimität und Sexualität. Sie ist keine Pionierin: AutorInnen wie Jessica Benjamin, Niklas Luhmann und Zygmunt Bauman haben einige Standardwerke verfasst. Illouz bietet mit Warum Liebe endet jedoch den Abschluss einer ganzen Trilogie.

Thomas Melles 2014 erschienener Roman 3000 Euro ist eine Bankrotterklärung der Humanität. Seine zwei Protagonisten Anton und Denise sind zwei verkrachte Existenzen. Anton, Obdachloser und ehemaliger Jura-Student, leidet an einer bipolaren Störung, auch manisch-depressive Erkrankung genannt.

Mit freundlicher Genehmigung des Matthes & Seitz Verlags - Berlin und des Autors Richard Schuberth drucken wir ein Kapitel aus seinem aktuellen Buch »Narzissmus und Konformität« ab, einen Text, der sich ausschließlich Facebook und anderen Sozialen Medien widmet.

Als Kurt Waldheim am 8. Juni 1986 im zweiten Wahlgang mit 53,9 Prozent der Stimmen zum österreichischen Bundespräsidenten gewählt wird, markiert dieser Sieg den Höhepunkt einer Jahrzehnte dauernden, politischen Karriere, die ihren Anfang nicht erst in der 2. Republik nahm.

Während in der Fachwelt (bzw. in den angelagerten Social-Media-Gifthalden, in welche die akademischen Disputationen letztlich emanieren) noch darüber gestritten wird, ob Religionen ein Auslaufmodell sind, oder im Gegenteil deren Renaissance bevorsteht, hält es ein Teil der Linken mit Pascals Wette (»in dubio pro deo«) und wird pfäffisch.

Linz, Hauptstadt nicht nur des Landes, sondern auch der Unordnung und des Verbrechens, muss sicherer werden. Von Obdachlosen, Bettlern und Straßenmusikern geht die größte Gefahr aus, weswegen zu deren effizienten Schikane schon im Jahr 2010 eine Hilfspolizei, genannt »Stadtwache«, ins Leben gerufen wurde. Jahr für Jahr werden ihre Befugnisse erweitert.

Der Dozent traf seinen Freund Groll am 26. Oktober 2018 vor dem Wiener Burgtheater. Mehrere Panzer des Bundesheers hatten dort Aufstellung genommen, scheu drückten die Menschen sich an den stählernen Kolossen entlang.
»Geschätzter Groll! Jetzt kenne ich Sie schon so lange, aber daß Sie als Floridsdorfer Restlinker den Nationalfeiertag begehen, ist mir bisher verborgen geblieben.«

»I’d like to share a revelation that I’ve had during my time here. It came to me when I tried to classify your species and I realized that you’re not actually mammals. Every mammal on this planet instinctively develops a natural equilibrium with the surrounding environment but you humans do not.

Da die Versorgerin nicht im strengen Sinne Journalismus betreibt und das »Editorial« an dieser Stelle ohnehin ein kommentiertes Inhaltsverzeichnis ist, begnügt es sich gerne aufgrund Platzmangels damit, noch kursorischer vorzugehen:

Pages

Subscribe to Versorgerin RSS

& Drupal

Versorgerin 2011

rss