Software-Roboter oder kurz Bots existieren, seit es Computer gibt. Den ersten Bot, der einer Unterhaltung folgen konnte, entwarf der britische Computerwissenschaftler und Mathematiker Alan Turing in den 1950iger Jahren. Sein bahnbrechendes Papier »Computing Machinery and Intelli-gence«1 bildet bis heute die Grundlage für die Entwicklung künstlicher Intelligenz.

Bei einem Heftschwerpunkt zu »Kunst und Konformismus« ist es nicht unbedingt ein Ausdruck von letzterem, erstere prominent abzubilden: Der Künstler Dietmar Brehm hat uns für das Cover freundlicherweise ein Werk aus seiner Serie »Adorno Verkleidet«, 1980, Acryl auf Papier, zur Verfügung gestellt.

myco-logick ist eine serie von projekten/installationsversuchen mit unseren kohabitanten aus dem reich der pilze. myco-logick ist teil des stadtwerkstatt-infolab, das research nach dem wesen der information betreibt.

Woher kommt dieser sound? Of course! Aus dem Wurlitzer, der in all den juke joints steht, in denen neben dem Krug- auch das Faustrecht herrscht und am Tresen zwischen durchweichten Servietten voll abnotiertem Hirngemurmel immer genügend change für den nächsten Screamin‘ Jay Hawkins-Song liegt. A spell? Are you talking to me, or testing your cakehole?

Im Sommer habe ich Sarah Grant und Danja Vasiliev während ihrer Stadtwerksatt Residency auf der Eleonore1 kennengelernt.

Da stehen und sitzen sie auf dem Promofoto ihres Plattenkonzerns Universal: Die Musiker Max Raabe, Thomas Quasthoff und Cassandra Steen und die Manager der Musikindustrie, die sich „Senior Director Domestic Marketing & Special Projects“ oder „Senior Product Manager“ oder „Senior Manager Promotion Classics“ oder „Manager TV Promotion“ oder schlicht „President Deutsche Grammophon“ nennen.

In politischen Diskussionen werden akademische Forschungen zu antisemitischen Tendenzen in der Linken häufig missbraucht, um eben diese Linke wohlfeil zu diskreditieren.

Politische Kunst eckt besonders dort an, wo sie falsch verstanden werden möchte. Die Falschversteher_innen wenden sich aggressiv gegen jene Künstler_innen, die unverblümt und durch Gesten der Aneignung fatale Missstände in der Gesellschaft aufzeigen. Bewusst lesen die Gegner_innen dieser Kunst schmerzhaft ironische Bild- und Textkommentare in eine ganz bestimmte Richtung.

Das Buch, das 2011 bei transcript erschien, vereint Kulturwissenschaften, Postcolonial Studies, Kunstgeschichte und Komparatistik und legt den Fokus auf künstlerisch-politische Interventionen, die aus einer rassismuskritischen Position heraus anti-demokratische und diskriminierende Ausschlussmechanismen des europäischen Grenzregimes thematisieren.

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