In einem Gespräch mit Ernst Bloch formulierte Theodor W. Adorno den Gedanken, dass die Vorstellung von der Abschaffung des Todes als Maßstab für die Fähigkeit gelten kann, überhaupt Utopien entwickeln zu können. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich Paulette Gensler anhand der Elben mit (Un)Sterblichkeit im Werk J.R.R. Tolkiens, während Svenna Triebler technologische Versuche zur Erlangung ewigen Lebens beleuchtet.

Noch bis Mitte Juni bevölkern unbekannte Vogelstimmen ein ausgedehntes Areal der Hamburger Hafencity. Der Linzer Komponist, Produzent und Soundkünstler Wolfgang Fadi Dorninger hat ein virtuelles Klanguniversum geschaffen. In seinem Linzer Studio erzählte er Silvana Steinbacher unter anderem von seiner Vorliebe, Welten für den öffentlichen Raum zu kreieren.

Strom Resurrection im Frühjahr 2012
5 Jahre neues Cafe Strom im Frühjahr 2017!

Mein liebes Publikum!

Wir sprechen mit Autos, Tieren, Geräten und Pflanzen. Wir Menschen neigen schon immer dazu Dinge und Tiere zu vermenschlichen. Heute aber antworten die Dinge. Softwareprogramme nehmen Gestalt an in Form von Personen oder Charakteren und treten in Spielen und in sozialen Medien in unseren Alltag. Nicht immer ist uns das bewusst, wir interagieren mit ihnen wie mit anderen Menschen.

Der Artikel erschien zuerst am 3. Mai in der Berliner Gazette und steht unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY-NC)

Spitboy, jene all-female Hardcoreband aus Kalifornien, die mich während der 1990er Jahre als jugendliche Punkerin in Linz als dem Ort, der damals durchaus als österreichische Provinzhauptstadt des schnörkellosen Brüllpunks der härteren Gangart (aber eben hauptsächlich in seinen vielen eher männerlastigen Ausprägungen) gelten durfte, ohne Ende fasziniert und zu den wildesten Spekulationen (prä-Internet, just sayin) hingerissen hat, berief sich

In der Fachgeschichte der Ethnologie finden sich vernichtende Urteile über traditionelle Heilpraktiken: wie im frühmodernen Europa fehlt ein Bewusstsein über Ursachen, die Therapien sind häufig verstümmelnde Kurpfuscherei. So beschrieb der Arzt und Ethnologe Ernst Haaf1 von den Kusase aus Nordghana Behandlungen mit Pflanzensäften, die eitrige Verätzungen verursachten.

»Letztes Residuum der freiheitlichen Anstrengung scheint heute, wie schon oft in der Vergangenheit, die Kunst und das mit ihr verbündete Denken zu sein. Doch sollte sich keiner der Illusion überantworten, die Kunst sei frei. Der Kulturbetrieb, dem sie ausgeliefert ist, regrediert sie, wo immer möglich.

Der 1932 geborene Hans G Helms überlebte den Nationalsozialismus unter anderem in Berlin mit gefälschten Papieren.

Sophie Rois, Du bist seit 1993 fest an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Du hast, ich übertreibe ein wenig, dein halbes Leben hier verbracht. Wie kam es dazu? Ein glücklicher, ein lebensprägender Zufall?

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