In den letzten Tagen des Februar 2018 unternahmen Herr Groll und der Dozent einen Studienausgang an die Korneuburger Donau. Die Sonne spiegelte sich im ruhigen Wasser des Stroms, es war klirrend kalt. Mit dem Versprechen, ihn auf eine pannonische Fischsuppe im Restaurant Tuttendörfl einzuladen, war es dem Dozenten gelungen, Groll aus seiner warmen Wohnung ans eisige Ufer des Stroms zu locken.

Kurz vor Ende 2017 gab es für gleich drei oberösterreichische Frauen*organisationen eine böse Weihnachtsüberraschung der Landesregierung – es hieß: Streichung der jährlichen Basisförderungen um 100%. Betroffen sind maiz – autonomes zentrum von und für migrantinnen*, FIFTITU% – Vernetzungs- und Beratungsstelle für Künstler*innen und kulturschaffende Frauen* und die Arge SIE – Beratung und Wohnen für wohnungslose Frauen.

Dass unter den FPÖ-Mitgliedern eine große Anzahl deutschnationaler Burschenschafter sind, ist schon lange bekannt. Nun ist die dritte Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller Mitglied verschiedener Mädelschaften, unter anderem der Linzer »Iduna«. Wie haben sich Mädelschaften entwickelt und welche Frauen*bilder werden da vermittelt?

In den dreißiger Jahren entwickelte Österreich wie die meisten anderen europäischen Staaten eine eigenständige Diktaturform – einen christlich-deutschen Staat nach dem Vorbild des italienischen Faschismus.

AMRO - Art Meets Radical Openness, das Festival für Kunst, Hacktivismus und Open Cultures seit 2008 von servus.at in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz organisiert, wird dieses Jahr von 16. bis 19. Mai im afo - architekturforum Oberösterreich, der Kunstuniversität Linz und der Stadtwerkstatt stattfinden.

Was soll das? Wir werden jeder Brieftaube den Bürzel rupfen, die die infamen Behauptungen des Erwin Riess transportiert und jeden Briefträger durch Drohnen ersetzen, der Tina Füchslbauers Vernaderung DEUTSCHER MÄDEL ausliefert. Da loben wir die Vorarbeit des oberösterreichischen Frauenreferats, auch wenn Miesmacherinnen wie Melanie Letschnig daran herummäkeln.

FEBRUAR NULL ist eine postapokalyptische Zustandsbeschreibung aus der first-person-Perspektive, in der das Hörstück der Linzer Formation Fang den Berg mit Machinima-Elementen und experimentellen Realfilm-sequenzen zu einem beengenden, audiovisuellen Kosmos verschmilzt.

Die Stadtwerkstatt hat zu Beginn des Jahres 2017 an einer Projektausschreibung der Stadt Linz zum Thema »Öffentlichkeit und Verdrängung« teilgenommen und in der Einreichung argumentiert, in den Öffentlichkeitsbereichen des Hauses Stadtwerkstatt zunehmend Verdrängungen aufgefangen werden, die anderswo in der Stadt passieren.

Es war nicht das Gros der Feministinnen, das sich in den 1970er und 1980er Jahren mit den  ästhetischen und literaturwissenschaftlichen Studien Silvia Bovenschens vertraut gemacht hatte. Gehörte Bovenschen, die bei Adorno und Horkheimer in Frankfurt studiert hatte, doch zu den wenigen, die sich die Kritische Theorie aneigneten, während andere sie beharrlich abwehrten und meist als »zu abgehoben« abtaten.

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