AMRO - Art Meets Radical Openness, das Festival für Kunst, Hacktivismus und Open Cultures seit 2008 von servus.at in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz organisiert, wird dieses Jahr von 16. bis 19. Mai im afo - architekturforum Oberösterreich, der Kunstuniversität Linz und der Stadtwerkstatt stattfinden.

Was soll das? Wir werden jeder Brieftaube den Bürzel rupfen, die die infamen Behauptungen des Erwin Riess transportiert und jeden Briefträger durch Drohnen ersetzen, der Tina Füchslbauers Vernaderung DEUTSCHER MÄDEL ausliefert. Da loben wir die Vorarbeit des oberösterreichischen Frauenreferats, auch wenn Miesmacherinnen wie Melanie Letschnig daran herummäkeln.

FEBRUAR NULL ist eine postapokalyptische Zustandsbeschreibung aus der first-person-Perspektive, in der das Hörstück der Linzer Formation Fang den Berg mit Machinima-Elementen und experimentellen Realfilm-sequenzen zu einem beengenden, audiovisuellen Kosmos verschmilzt.

Die Stadtwerkstatt hat zu Beginn des Jahres 2017 an einer Projektausschreibung der Stadt Linz zum Thema »Öffentlichkeit und Verdrängung« teilgenommen und in der Einreichung argumentiert, in den Öffentlichkeitsbereichen des Hauses Stadtwerkstatt zunehmend Verdrängungen aufgefangen werden, die anderswo in der Stadt passieren.

Es war nicht das Gros der Feministinnen, das sich in den 1970er und 1980er Jahren mit den  ästhetischen und literaturwissenschaftlichen Studien Silvia Bovenschens vertraut gemacht hatte. Gehörte Bovenschen, die bei Adorno und Horkheimer in Frankfurt studiert hatte, doch zu den wenigen, die sich die Kritische Theorie aneigneten, während andere sie beharrlich abwehrten und meist als »zu abgehoben« abtaten.

Die feministische Philosophin und (Reproduktions-)Arbeitsaktivistin Silvia Federici räumt in ihrer zuerst 2004 erschienenen Monographie Caliban and the Witch mit zwei im historischen und populären Diskurs um die europäische Hexenverfolgung der frühen Neuzeit weit verbreiteten Thesen auf: zum einen mit der Idee von frühem Kapitalismus als sozial fortschrittlicher und notwendiger Entwicklung im Zuge einer aufgeklärten bürgerlichen Emanz

1. Gedankenausflug
Ich lade Sie ein, mir in einen großen schmucklosen Raum zu folgen. Stellen wir uns vor, 15 Menschen diskutieren darin über ein bestimmtes Thema. Einige vertreten ähnliche, andere wiederum gegensätzliche Meinungen, und natürlich verfolgen sie auch nicht die gleichen Interessen.

Das Maxim-Gorki-Theater ist bekannt dafür, die Position der minority identity politics zu vertreten.

Der Film beginnt mit einem Anhaltspunkt, von dem aus die Geschichte einen Anfang von vielen nimmt: zu sehen ein Maisfeld, ein Mähdrescher in Betrieb, wolkenloser Himmel. Noch keine Orientierung. Nachdem das Erntegerät verstummt ist, setzt die Stimme des Regisseurs aus dem Off ein: »Nadrensee, Mecklenburg-Vorpommern, 29. Juni 1992«.

Als ich 2013 zu studieren begann, hatte ich bereits eine Vorahnung, dass die Ausbildung in diesem Institut mit meiner sozialen und politischen Position stark verbunden sein wird. Mich motivierte die Tatsache, dass ich bald in der Lage sein würde aus dem Fach heraus eine »legitime« Kritik zu formulieren und eine neue Perspektive auf das Erforschen von Roma durch anthropologische Methoden zu entwickeln.

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