In politischen Diskussionen werden akademische Forschungen zu antisemitischen Tendenzen in der Linken häufig missbraucht, um eben diese Linke wohlfeil zu diskreditieren.

Politische Kunst eckt besonders dort an, wo sie falsch verstanden werden möchte. Die Falschversteher_innen wenden sich aggressiv gegen jene Künstler_innen, die unverblümt und durch Gesten der Aneignung fatale Missstände in der Gesellschaft aufzeigen. Bewusst lesen die Gegner_innen dieser Kunst schmerzhaft ironische Bild- und Textkommentare in eine ganz bestimmte Richtung.

Das Buch, das 2011 bei transcript erschien, vereint Kulturwissenschaften, Postcolonial Studies, Kunstgeschichte und Komparatistik und legt den Fokus auf künstlerisch-politische Interventionen, die aus einer rassismuskritischen Position heraus anti-demokratische und diskriminierende Ausschlussmechanismen des europäischen Grenzregimes thematisieren.

Der Alltag der ersten Baseler Missionare an der Goldküste im 19. Jahrhundert war der Tod. Fast alle der Ankömmlinge erlagen Tropenkrankheiten.[1] Auch wenn seit der Entdeckung der Bakteriologie und der Impfungen Westafrika nicht mehr als »white man’s grave« gilt, geht Feldforschung an die Substanz. Chininabusus zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria machte der Sudanforscher Edward E.

Jürgen Link, emiritierter Professor für Literaturwissenschaften an der TU Dortmund, hat nicht nur einen Versuch über den Normalismus vorgelegt, sondern auch den experimentellen Roman Bangemachen gilt nicht auf der Suche nach der Roten Ruhr-Armee. Eine Vorerinnerung. Er gibt die Zeitschrift kultuRRevolution heraus und kommentiert auf seinem Blog bangemachen.com aktuelle Entwicklungen.

Das banale Alltagsleben des Henri Lefebvre

Henri Lefebvre hat diesem Thema drei Bücher gewidmet. Diese erschienen in französischer Erstausgabe in den Jahren 1947, 1961 und 1981. Es handelt sich also um eine Beschäftigung beinahe über die gesamte Spanne eines langen und schaffensreichen Lebens.

Zuerst einmal: Nein, ich möchte nicht in einer Welt leben, in der die Worte »Präsident Trump« irgendeinen Sinn jenseits von Satireformaten und/oder dystopischer Fiktion ergeben. Der Gedanke verursacht Alpträume und körperlichen Ekel[1], und es ist schwer vorstellbar, dass Gewöhnungseffekte im Lauf der nächsten vier Jahre irgendetwas daran ändern werden.

Rechtsextremismus definiert sich hauptsächlich nach Feinden und Feindbildern. Tatsächlich hat er auf zentrale Fragen des menschlichen Zusammenlebens keine eigenen Antworten, ausgenommen unverbindliches »früher war alles besser«-Geraune.

Pages

Subscribe to Versorgerin RSS

& Drupal

Versorgerin 2011

rss