Im August war es endlich soweit. Das neue Veranstaltungsteam der Stadtwerkstatt begann mit seiner Tätigkeit, Kultur nicht nur für die »breiten Massen« zu produzieren. Der Auftrag war klar, die Umsetzung nicht immer ganz so einfach. Dennoch können wir auf einen großartigen Herbst zurückblicken, veranstaltungstechnisch gesehen zumindest.

Die Finanzmarktkrise hält die Öffentlichkeit in Atem. Mit dem Platzen zweifelhafter Kredite, die im Zuge der US-Immobilienbooms der letzten Jahre vergeben worden waren, setzte im Sommer 2007 ein Dominoeffekt im Finanzsystem ein, der mittlerweile einige Banken zu Sozialfällen gemacht hat, die vom Staat aufgefangen werden mussten.

Beginnen wir mit einer journalistischen Todsünde – mit einer waschechten Selbstreferenzialität. Die immer dann über nicht zu beneidende Lesende kommt, wenn ein Journalist darüber schreibt wie es einem zweiten Journalisten bei der Arbeit ergangen ist.

»Mit Heller / werden wir zum Bestseller« hat der Linzer Kulturstadtrat Erich Watzl in seiner Abteilung dichten lassen. Der Öffentlichkeit vorgestellt hat er diesen Zweizeiler bei der Präsentation des Programmbuches für das Kulturhauptstadtjahr 09. Eigentlich wollte er dieses Kleinod der heimischen Dichtkunst dem Theater Phönix entgegenschleudern, das seit 20.

Groll und der Dozent standen in Linz-Urfahr vor einer Häuserzeile an der Donau. Behutsam restaurierte Häuser, dezent gefärbelt, mit Proportionen ausgestattet, die dem ungestümen Fluß gegenüber Respekt ausdrücken, aber auch eine gewisse Trotzigkeit zeigen.

Liebe Versorgerin!

Im Sommer des Jahres 1986 saßen zwei Herren im besten Mannesalter auf der Veranda einer Gemeindewohnung in Groß-Jedlersdorf, dem nördlichen, an das berühmte Stammersdorf angrenzenden Teil des Wiener Großbezirks Floridsdorf, der mehr Einwohner als Klagenfurt oder Innsbruck oder Salzburg hat, aber im Gegensatz zu diesen Städten weder über einen See, eine Sprungschanze noch eine Hohenfestung verf

Die »African Communities« weltweit hätten nie zu träumen gewagt, dass dieser Tag so bald eintreffen würde, der Tag, an dem einem Afroamerikaner das Vertrauen zugesprochen wurde, das höchste Amt der Vereinigten Staaten zu bekleiden.

Michaela Melián, seit knapp 30 Jahren als Musikerin bei F.S.K. tätig und mit den Alben »Baden-Baden« (2004) und »Los Angeles« (2007) auch solo erfolgreich, gehört zu jenen Bildenden Künstlerinnen, für die das Thema Kunst und Politik eine permanente Baustelle darstellt.

Der Linzer Soziologe Peter Arlt hat seiner Heimatstadt ein Buch geschenkt. Nicht bloß ein weiteres Linzbuch in einem an Linzpublikationen inflationären Jahr, sondern gleich einen hochformatigen, prächtigen »Linz Atlas«. Dessen Hauptakteure: Nationale und internationale Vergleiche stadtrelevanter Zahlen. Sei es zu Kultur, Gesundheit, Natur, Verkehr, Wohnen, Arbeit und vielem mehr.

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