Mit der neuen Versorgerin kommen wir ganz schön herum, bzw. ummadum wie wir hier in dieser sauberen dirty old town sagen. Wir starten am »Treffpunkt Afrika« – Senegal, Zimbabwe, Kenia, Südafrika, Tanzania und Elfenbeinküste sind einige der afrikanischen Länder, aus denen die AkteurInnen anreisen, die an diesem Festival von 3. bis 5. Mai in und vor der Stadtwerkstatt teilnehmen werden und über die auf den Seiten 3 bis 5 zu lesen ist.

Vor einem Jahr hat der Eclectic Tech Carnival in Linz stattgefunden und wurde zu einem unvergesslichen Event im ganzen Haus der Stadtwerkstatt. Heuer findet der Eclectic Tech Carnival in Amsterdam statt und einige Linzerinnen nehmen daran aktiv teil. Check out: http://eclectictechcarnival.org

»Freies Radio ist: selbst auf Sendung gehen und sagen, was man sagen will«. So einfach klang das vor zehn Jahren. Heute locke ich mit dieser Erklärung der neuen Möglichkeiten, die das Medium damals eröffnete wohl nur mehr die wenigsten hinter dem Ofen hervor. Und das obwohl seit dem Fall des ORF-Monopols 19931 gerade einmal 15 Jahre vergangen sind.

Karl Katzinger alias John Tylo betreibt in Harrachstal 8 bei Weitersfelden einen Kulturverein, der sich je nachdem Backwood/Backwood Associate/Backwood Association (Culturelle) nennt. Und der sich, wie diverse Namensvariationen nahe legen, an einer Schnittstelle befindet, wo sich das Hinterwäldlertum an der Kultur reibt – und auch umgekehrt.

Dieses Open Air ist charmant! Als Reaktion auf meine, scheinbar, einfache Frage »Das wievielte Open Air ist das eigentlich?« gibt es erstmal lange Gesichter – Äh, das weiß keiner so genau, vermutlich das 15te.

»Mit den Geld-Krümeln, die vom Tisch der künstlerischen Kinematographie fallen, aber manchmal auch gänzlich ohne Mittel, bauen wir unsere bescheidenen Filmchen zusammen.« Was der russische Filmemacher Dziga Vertov 1923 in seinem Manifest »Kinoglaz« (Filmauge) feststellte, könnte durchaus für heutige Veranstaltungen gelten.

Der Begriff »Öffentlichkeit« erscheint als eine etwas heikle Angelegenheit: Einerseits lässt sich deskriptiv darunter verstehen »alles, was nicht privat ist«, andererseits ist er normativ mit Erwartungen der Artikulation eines politischen Subjekts, eines genuinen politischen Willens der Beherrschten, verknüpft, zumindest für den kritischen Intellektuellen.

»Also schlug ich wie gehabt in Städten auf, in denen ich niemanden kannte, trieb mich mutterseelenallein auf Bahnhöfen herum, bis die zumachten, und sicherte mir so einen Unterschlupf für die Nacht, oder ich verkroch mich in reine Wohnstraßen, bis am nächsten Tag mein Zug zurückfuhr. Ich tat ganz einfach so, als sei ich gar keine Frau.« (Virginie Despentes – King Kong Theorie)

Gedanken zur Baugrube 4020 lassen mich in eine wütende Starre verfallen. Ein Thema, inzwischen so umfassend wie das Neue Testament. Mein Leben wird dadurch immer mehr zur Baustelle ohne Ablaufdatum. Jeden Tag neue in Beton gegossene Luftschlösser. Dreckiger Lärm. Modernisierungswahn manifestiert in Prunkbauten und einer cleanen Stadtansicht für sonnige Konsumfreudigkeit.

Im Frühjahr 2008 erschien im Studienverlag, der von Stephan Grigat und Simone Dinah Hartmann herausgegebene Sammelband Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer. Das Buch umfasst die Vorträge des Symposiums Die islamische Republik Iran – Analyse einer Diktatur, welches am 29./30.

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