Es ist wieder Gespensterstunde. Nachdem es uns nun nicht mehr so gut geht, weil es auch der Wirtschaft nicht mehr so gut geht, versammeln sich Verursacher wie Betroffene im selben Rettungsboot und streiten sich um »Politiker- oder Managerversagen«.

Die bildungsbürgerliche Wohlfühlposition, man könne Fernsehen als Medium der Bildung und der Wissensvermittlung verstehen, hält sich hartnäckiger als man vermuten könnte. Diese Position beinhaltet ebenfalls, dass jene, die sie vertreten, über das Medium erhaben seien, und jene die dem Medium verfallen, allenfalls mit einen schlechten Charakter ausgestattet.

»Ein Computer kommt uns wertlos vor, sobald er vom weltweiten Datennetz getrennt ist. Denn ein Computer ohne Internetzugang fühlt sich an wie eine Wasserpistole: Sieht witzig aus, macht aber keinen Spaß.« Das steht im Programmheft der re:publica, Deutschlands größter Blogger- und Web 2.0-Konferenz, die vom 1. bis 3. April in Berlin zum dritten Mal über die Bühne ging.

Wie man außerhalb von Linz selten weiß, hat sich die EU für diese Stadt in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht.

Wer sich in nächster Zeit auf das ungarische Land verirren sollte, könnte nachts seltsame Versammlungen von mit Keulen, Küchenmessern und Sensen ausgerüsteten Trupps begegnen.

»Eine Stadt im Grünen inmitten eines herrlichen, weiten Naturparks mit reiner himmlisch duftender Luft«, so bewirbt der Baumeister Quadratus im Asterix-Band »Die Trabantenstadt« seine geplante Römersiedlung in der Nähe des bekannten gallischen Dorfes.

»Sie arbeiten, während wir feiern.« LH Dr. Josef Pühringer.

Seit es die Gabelung der Straßenbahnlinien 1 und 2 gibt, muss eine Ansage der Linz Linien Fahrgäste der Einser Straßenbahn, die nach Süden fahren, darauf hinweisen, dass jene nicht dem Lauf des verlängerten Schienenwegs nach Ebelsberg folgt, sondern eben in Auwiesen endet.

Treffsicher haben sich STWST und Radio FRO am bisher hässlichsten Platz von Auwiesen eingemietet, in einer ehemaligen Bankfiliale am Wüstenrotplatz, an der Rückseite eines Einkaufszentrums.

Die Filiale Auwiesen steht während des Festivals als alternativer Medien-, Kunst- und Kulturproduktionsort sowie als Treffpunkt für die lokale Bevölkerung und die FestivalbesucherInnen zur Verfügung. Aus diesem Grund besteht die Filiale Auwiesen aus mehreren Abteilungen: Filiale im ehemaligen Leerstand, Satelliten-Café, Bühne und mobilem Produktions-raum.

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