»Sie arbeiten, während wir feiern.« LH Dr. Josef Pühringer.

Die Stadtwerkstatt Linz betreibt seit 2009 einen 90 Meter langen Uferabschnitt an der Donau unterhalb der Nibelungenbrücke in Urfahr und begrünt seit diesem Zeitpunkt die Hausfassade unter dem Titel »Efeu Extended«. In diesen zwei Jahren wurden Lösungen und Zukunftperspektiven, abseits der virtuellen Welten des Informationszeitalters gesucht.

Als Lady Gaga vor wenigen Monaten ihre Single »Born This Way« veröffentlichte, musste sie vor allem von Seiten queerer Aktivist_Innen (die Lady Gaga bis dato alles andere als abgeneigt waren) herbe Kritik einstecken. Grundtenor: Was soll bitte dieser essentialistische Scheiß?

Versorgerin: Hallo Gudrun! Lange nix von dir gehört. Wo steckst du denn? Wo lebst? Was machst?

Der Dozent und Groll arbeiteten auf der Donaulände, neben der Einfahrt zum Werkshafen der Voest. Sie trugen Äste, Metallteile, Drähte, vom Regen aufgeweichte Kartons, Müllsäcke und Papier zusammen und errichteten einen Scheiterhaufen. Sie schufteten konzentriert, stumm und zielstrebig bauten sie an dem Monument.

1931 geboren, wurde Guy Debord zur maßgeblichen Figur in der Situationistischen Internationale, einem Zusammenschluss von Künstlern und Gesellschaftskritikern, der von 1957 bis 1972 existierte und beispielsweise maßgeblich zum Aufruhr im Pariser Mai des Jahres 1968 beigetragen hat.

Dietmar Dath macht es einem nicht schwer, es sich mit ihm leicht zu machen. Zum gefeierten literarischen Klassenkämpfer brachte er es ausgerechnet in der Frankfurter Allgemeinen, in der er als Redakteur den Bour-geois mit Leninismus, Drastik und Heavy Metal mit wohligem Nervenkitzel versorgen durfte.

Viliam K.* ist 56 Jahre alt, sowohl tschechischer als auch slowakischer Staatsbürger und lebt heute als Obdachloser in Wien. Viliam hat Herzprobleme, die aber nach seinen Aussagen nicht ernsthaft sind. Zudem scheint er Schwierigkeiten zu haben, sich den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft anzupassen.

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Cherry Sunkist mag Soundflächen und Songlines. Verzerrung. Verstörung auch. Sie mag Gitarren, wenn sie nicht klingen wie Gitarren, und sie mag das, was man so gern, es sich ein wenig leicht machend, als elektronische Musik bezeichnet. Aber ums Leichtmachen geht es nicht bei Cherry Sunkist. Es geht nicht um Unterhaltung (unsere), um Pop aber schon. Expression ist ein Riesenthema.

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