In Europa herrschen derzeit nicht gerade die rosigsten Zeiten für Presse- und Meinungsfreiheit. Im italienischen Staatsfernsehen RAI stehen Zensurakte auf der Tagesordnung. In Ungarn entscheidet eine rechtskonservative Medienbehörde über zulässige Inhalte und kann unabhängige Medien durch saftige Geldbußen in den Ruin treiben.

Eurozine versteht sich als Netzwerk der führenden europäischen Kulturmagazine, es verbindet 80 Partnermagazine aus 34 Ländern und hält darüber hinaus Verbindungen zu anderen Initiativen und Institutio-nen. Eurozine verpflichtet sich der kulturellen Vielfalt und möchte eine seriöse Debatte über die Medienlandschaft Europas führen.

2006 wurde unter den Eindrücken der Terroranschläge auf das WTC, und danach in London und Madrid, von der EU die Richtlinie zur verdachtsunabhängigen Speicherung der Kommunikationsdaten aller Bürger/innen (»Data Retention«), bei uns unter dem Namen Vorratsdatenspeicherung bekannt, beschlossen.

Seit Mitte der 1980er Jahre kämpft die internationale Organisation »Reporter ohne Grenzen« weltweit für Presse- und Meinungsfreiheit. In jährlichen Berichten prangert sie die Zensur in vielen Ländern an und veröffentlicht die Zahl inhaftierter oder toter JournalistInnen. In den letzten Jahren schenkte die Nichtregierungsorganisation ihre Aufmerksamkeit vermehrt dem Internet.

Vom 13.8. bis zum 16.8. fand in Vierhouten (Niederlande) die alle vier Jahre wiederkehrende »Technologie und Sicherheitskonferenz«, dieses Jahr unter dem Namen H.A.R. (Hacking at Random), statt. Ca.

Stadtwerkstatt versucht in einer neuen Interviewreihe verschiedene Positionen der Medien- und Videokunst zu beleuchten. Es geht vor allem um die Situation der Kunstschaffenden und den Einfluss der neuen Technologien von 1980 bis 1995. Gerade dieser Zeitabschnitt war für das Image von Linz und der ars electronica von Bedeutung.

Künstlerische Autonomie

In Iran werden seit nun mehr über zwei Monaten Demonstranten und Demonstrantinnen erschossen, geschlagen, verhaftet, vergewaltigt, gefoltert und ins Exil getrieben. Doch Europa und auch Österreich beschränken sich bisher auf verbale Verurteilungen des iranischen Regimes.

Mit dem 1.1.2009 haben wir LinzerInnen es endlich geschafft! Der selbstbeschwörende Signalruf (mit verzweifelt-optimistischem Nachhall): »In Linz beginnts!«1 erklimmt – nach drei Generationen sozialdemokratischer Stadt/Kulturpolitik schon etwas erschöpft – den Olymp.

Kulturpolitik in Graz ist mehr als wie sonst üblich den Byzantinismen der Lokalpolitik unterworfen.

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