Der Begriff des Spektakels hat durch die in den 60er Jahren formulierten Überlegungen Guy Debords Eingang in die Sozial- und Kulturwissenschaften und in die materialistische Kritik gefunden. Debord gehörte zu den zentralen Figuren in der Situationistischen Internationale, einer Vereinigung von Gesellschaftskritikern, Künstlern und Anti-Künstlern, die von 1957 bis 1972 existierte.

»Jaa-wolll!« ruft Eugenie Kain Richtung Bühne. TheaterbesucherInnen schrecken zusammen, Köpfe wenden sich um. Eugenie sitzt aufrecht, zwischen Mutter Margit und Tochter Katharina, mit verschmitztem Lächeln, roten Wangen und in Gedanken ganz beim Stück.

Nach den Super8-Experimantalfilmen der 60iger und 70iger Jahre und der darauf folgenden signalmanipulierenden Videokunst entstand ab 1982 durch den billigen Heimcomputer ein unkomplizierter Zugang zum digitalen Zeitalter.

Beginnen wir mit der Arbeit der DF. Was sind Eure Schwerpunkte und Ziele?

Zu den »zentralen Werten« der FPÖ zählt FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache neben »Heimat, Sicherheit, Familie, kulturelle Identität« auch die »soziale Gerechtigkeit«. Am 19. Februar präsentierte die FPÖ dementsprechend ein Internet-Volksbegehren für Bankensteuer. Denn ein Jahr nach dem »Banken-Super-GAU« werde von den Banken »munter weiter gezockt«.

Sieht man den Mandataren und Funktionären der FPÖ auf der unteren Ebene bei ihrer alltäglichen Arbeit in den Gemeindräten und Landtagen zu, nicht bei den Haupt- und Staatsaktionen, offenbart sich ihr katastrophales Menschenbild.

Es ist schon etwas dreist von der Autorin Eva Illouz, bzw.

Die Sphären von Wirtschaft und Politik einerseits und Religion, Esoterik, Spiritualität oder Aberglaube andererseits erschienen bislang weitgehend als getrennte. Gegenwärtig aber sticht immer stärker eine Verbrüderung ins Auge, die aus beiden Richtungen angebahnt wird.

Irrationalität, Unlogik und – von einem menschengerechten Standpunkt aus – höchste Unvernunft attestiert Streifzüge-Redakteurin Maria Wölflingseder den gesellschaftlichen Verhältnissen auch jenseits von Glaube, Kirche und Esoterik. In ihrem Text »Credo und Credit« auf Seite 3 sieht sie das gesamte Leben dem Gott Markt unterworfenen. Die Unterworfenen werden für die Verhältnisse u. a.

»Streichkonzert der Städte«. Was wie ein Programmpunkt der Kulturhauptstadt klingt, offenbart hingegen die blanke Realität der Finanzen im Ruhrgebiet. Die Stadt Essen ist mit einem Defizit von 300 Mio. Euro und fast 3 Mrd. Schulden mehr als klamm.

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