Die Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) widmet sich in ihrem zweiten Sammelband dem Thema der Prävention und politischen Bildung.

Herr Groll unternahm mit dem Dozenten eine Fahrt mit dem Paddelboot auf dem Wörthersee. Sie hatten das Boot in Velden um einen horrenden Preis gechartert. Groll wollte dem Dozenten die Villen von »Reich und Schön« zeigen, und das ließ sich am besten mit einem motorlosen Boot bewerkstelligen.

Für die kritische Netzkunst-Initiative servus.at schreibt dieses Mal Valie Djordjevic.

Angesichts der Zustände in Welt und Köpfen mag die Sorgenfresserpuppe auf dem Cover auch daran denken, was der Maler Max Liebermann beim Einmarsch der Nazis in Berlin gesagt haben soll: »Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.«

Das Kunstprojekt ‚Gibling’ hat beschlossen eine Kunstsammlung aufzubauen. Welche Strategie lässt sich daraus im Kontext einer auf dem Tauschprinzip basierenden Währung ableiten, geht man davon aus, dass Sammeln immer auch (Waren- oder Bedeutungs-)Ökonomien mitproduziert?

Es ist wiedermal so weit: Der Gibling verändert wie jedes Jahr im Juni sein Aussehen und wird gleichzeitig abgewertet. Der Gibling ist unsere Währung, die in 1er-, 2er-, 5er-Scheinen und einem 500er erhältlich ist. Unsere Zentralbank nennt sich Punkaustria. Diese koordiniert vor allem die Wechselstellen in Wien, Graz und Linz und den Rücktausch der Giblinge von unseren 80 Gibling-PartnerInnen in Euros.

Als im Jahr 1979 zum ersten Mal die Ars Electronica in Linz abgehalten wurde, so erwies sich dieses Ereignis im Rückblick als geschichtliches Datum von zwingender Notwendigkeit. Die Eulen der Minerva fliegen in der Dämmerung, schrieb der deutsche Philosoph Georg Friedrich Hegel. Was er damit meinte war, dass geschichtliche Abläufe erst dann in ihren Zusammenhängen sichtbar werden, wenn sich eine Epoche ihrem Ende zuneigt.

So um 1980 fahren Peter Donke am Steuer seines alten VW-Käfers und Kurt Holzinger als passionierter Beifahrer in gemeinsamen Bandangelegen-heiten auf nächtlichen Straßen.

Andreas Kump am Telefon. Eine Stimme, sonst gerne gehört, kommuniziert Unpackbares, ihr Klang Abbild der Botschaft. Die sozialen Netzwerke bringen eine Gewissheit, die kein Mensch braucht. Donke tot.

Möchte man sich exemplarisch eine ideologiekritisch angehauchte Missdeutung Houellebecqs vor Augen führen, sei der Verriss des jüngsten Werkes durch Niklaas Machunsky in der Prodomo empfohlen.1 Diesem Versuch, Adornos Ausführungen über Huxley2 im schlimmsten Sinne auf ein anderes Werk »anzuwenden«, liegt die Diagnose zugrunde, es handle sich bei Unterwerfung um e

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