#125

2020-03-01T00:00:00
Editorial
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»Die Versorgerin als Buch« ist ein Zeitungs-, Buch-, Medien-, Archiv- und Kunstobjekt, das letztes Jahr anlässlich 40 Jahre STWST produziert wurde: Über die Versorgerin als »nur ein Buch« und die Ausstellung dazu in der Stadtwerkstatt ab Ende Mai 2020 schreibt Tanja Brandmayr.
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Eine Groll-Geschichte.
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Das Buch »Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt« hat Tina Füchslbauer gelesen.
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Mit »Marxismus und Frauenunterdrückung« ist unlängst die deutsche Übersetzung eines Buchs der US-Amerikanischen Soziologin Lise Vogel erschienen, in dem sie versucht, die spezifisch kapitalistische Form von Frauenunterdrückung zu fassen. Inwieweit ihr dies gelungen ist, analysiert Frederike Schuh.
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Das neue Frauen- und Integrationsressort – kritisch beäugt von Marina Wetzlmaier und Thomas Rammerstorfer.
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Mit »YU? [Why you?]« hat die Regisseurin Jerneja Zavec gerade einen Portraitfilm fertig gestellt, in dem die Geschichten von sechs Künstler*innen erzählt werden, die alle aus verschiedenen Regionen des ehemaligen Jugoslawien stammen. Melanie Letschnig hat ihn sich angesehen.
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Nach »Marx lesen im Informationszeitalter« von 2017 präsentiert Christian Fuchs aktuell mit »Rereading Marx in the Age of Digital Capitalism« eine weitere Relektüre, die den Fallstricken der undialektischen Analyse entkommt.
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Mathias Beschorner über die Ideologie der Postwachstumsökonomie, die den Schriften von Silvio Gesell und Thomas Malthus gegenüber denen von Karl Marx den Vorzug gibt.
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Felix Riedel über Bäurinnen und Bauern zwischen revoltierenden sozialgeschichtlichen Subjekten, Idealisierung und aktueller propagandistischer Vereinnahmung.
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Die Geschichte eines wundersamen Instrumentes, das vom NS-Staat nicht verboten, sondern gefördert wurde.
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Warum »Gewaltfreie Kommunikation« in ihrer nervtötenden Art nicht nur Gewaltphantasien provoziert, sondern selbst aggressiv ist und zugleich notwendige Konfrontationen verhindert, analysiert Svenna Triebler.
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Nach dem paradoxen Zusammenhang zwischen der Zunahme gesellschaftlicher Pluralität und der Reduktion von Sprache auf ein Machtmittel und ein Instrument zur Bewusstseinsproduktion fragt Marcel Matthies.
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Literarische Formen bewahren in sich Gefühle, Sehnsüchte und Ängste, die die Menschen sich nicht eingestehen wollen oder abgewöhnt haben.
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Kaputte Linguisten arbeiten mit einem unfertigen Schreibbot: Ein Kurzbericht über ein STWST- Schreibbot-Projekt des vergangenen Jahres, ein Wort-Deep-Drilling und darüber, was »an der Schnittstelle« von Sprache und Medium alles »erfahrbar gemacht« werden konnte. Oder auch nicht.
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10 Jahre »The Future Sound« in der Linzer Stadtwerkstatt. Anlass für eine Ausschweifung, was clubmäßig in Linz geht und was nicht.
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Im Rahmen von »The Future Sound« tritt im April Katharina Ernst in der STWST auf. Georg Wilbertz hat sich das polyrhythmische Spiel der Schlagzeugerin angehört.
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Kairus will present their ongoing research in the next edition of AMRO Art Meets Radical Openness 2020, 20th - 23rd of May 2020, »Of Whirlpools and tornadoes«. Davide Bevilacqua is talking with Andreas Zingerle and Linda Kronheim about privatized cities between surveillance and sustainability.
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